Home Blog erstellt am: : 29/12/07 Zuletzt aktualisiert : 14/04/08 07:49 / 34 veröffentlichte Einträge
 

Mein Halbmarathon  Verfasst: Montag, den 14. April 2008 07:49

Lasst mich etwas ausholen. Aufgestanden bin ich um sechs Uhr. Nicht freiwillig,aber irgendwie konnte ich nicht länger schlafen. Zum Frühstück habe ich mir dann Kartoffeln mit Quark genehmigt, um noch mal Kohlenhydrate zu tanken und natürlich auch zwei Bananen. Nachdem ich dann um halb neun dann endlch nach Sankt Wendel gefahren bin, bin ich um 9 Uhr 15 angekommen. Jetzt begann das geroße Überlegen, kurze Laufhose oder doch die lange, Jacke an oder lieber doch nicht. Wenn ich mir die ganzen Läufer angeschaut habe,die sich dort warmliefen, hätte ich wohl für die kurzen Hosen und ohne Jacke entscheiden müssen, aber irgendwie war es mir dann doch zu kalt und ein so hartgesottener Läufer bin ich dann doch nicht. Also lange Hose und Jacke an - Startummer befestigt und mit dem Einlaufen begonnen. Nachdem ich dann meinen Körper auf Etriebstemperatur gebracht hatte, bin ich dann in den Startbereich rein. Man kommt sich da vor wie in einem Bienenstock. Naja kein Wunder bei knapp 4000 Läufern und irgendwie wollten alle nach vorne. Ich habe mich nur nach dem PAcemaker für 4 Stunden Marathon/2 Stunden Halbmarathon umgeschaut und mich in dessen Nähe aufgestellt.

Nach unendlich langen 10 Minuten Wartezeit fiel dann endlich der Startschuss und die ganze Meute setzte sich langsam in Bewegung. Der erste Kilometer ist immer der schlimmste,da alles drunter und drübergeht. Man kommt einfach nicht in seinen Laufrhythmus hinein,weil das Gedrängel einfach zu groß ist. Erinnerte mich an meine beiden ersten Habmarathons: Da lief ich ja auch wie von der Tarantel gestochen los und bereute es im Laufe des weiteren Laufs. Nachdem sich nun dann so langsam das Feld immer weiter auseinandergezogen hatte,habe ich mich endlich richtig an den Pacemaker herangekämpft und bin dann locker neben ihm her gelaufen. Ab Kilometer 2 habe ich dann immer wieder meine Kilometerzwischenzeiten überprüft und bei Kilometer 5 festgestellt,daß der Pacemaker irgendwie ein langsameres Tempo anschlug als ich mir ausgerechnet hatte. Letzten Endes war es mir egal, da es mir nur darum ging gerade am Anfang nicht zu überziehen.Als wir dann ab Kilometer 6 aber dann doch fast eine Minute Rückstand auf meine Zeiten hatte, habe ic mich entschlossen das Tempo zu erhöhen. Vom Pulsdurchschnitt will ich hier jetzt nicht sprechen,da während eines Wettkampfes der Puls eh immer leicht eröht im Gegensatz zum Training ist. An dieser Stelle möchte ich mich mal zu der Atmosphäre äußern... Für viele Leute ist es ja unverständlich, wie man sich solche STrecken antuen kann, aber wenn man von soviele Leuten angefeuert wird, zugleich die ganzen Bands an der Laufstrecke sich anschaut (30 Stück) kann ich nur sagen, das muss man erlebt haben,einfach himmlisch. Nun aber zurück zum Lauf: Bei Kilometer  12 hatte ich dann aus meiner Minute Rückstand 2 Minuten Vorsprung rausgelaufen und lag optimal in der Zeit. Da die Laufstrecke ja aus einem Rundkus bestand der von den Halbmarathons einmal und den Marathonis zweimal durchlaufen werde musste, dachte ich mir müsste so langsam mir der beste Marathonläufer doch mal entgegenkommen. Und tatsächlich als ich bei Kilometer 15 war lied der gerade so auf Kilometer 32 mir entgegen. Aber sei es wie es sei, für mich galt nur, durchlaufen, wenn möglich in zwei Stunden und bloß nicht langsamer als der beste Marahonläufer. AB Kilometer 18 begann dann der Kampf mit mir selber.... die Beine taten weh und ich wurde richtg müde. Zahlte es sich jetzt heim,daß ich das Tempo verschärft hatte? Als dann bei Kilometer 20 der Pacemaker für die 4 Stunden/2 STunden an mir vorbeizog, gab es nochmal einen Rückschlag,allerdings nicht lange, da ich wiedreum meine Zeit gecheckt hatte und noch fast 8 Minuten für die letzten 1,1 km hatte. Also habe ich versucht das nochmal zu verdrängen und bin ein Tempo weitergelaufen, obwohl ich hier nahezu schon auf dem Zahnfleisch gekrochen bin. Jetzt waren es nur noch 200 Meter zum Ziel und ich sah die Uhr über dem Ziel. Hier nochmal ein kleiner Exkurs, es gibt zwei Zeiten die bei solchen MArathons gemessen werden. Die Zeit nach dem Startschuss (Zeit der laufenden Uhr wichtig für die Spitzenathleten) und die Zeit, der tatsächlichen Überquerung der Startlinie der einzelnen Läufer. (ich überquerte die Startlinie 1,26 Minuten nach Startschuss). Auf der Uhr über dem Ziel liefen die Sekunden zu der Zweistundengrenze ab, der Sprecher putschte die Zuschuer nochmal an,daß sie uns anfeuerten und auch uns,daß wir unter zwei Stunden blieben und jeder von uns gab nochmal so richtig Gas. Die letzte 10 Meter liefen wir durch eine Gruppe Cheerleaders und ich schaffte es tatsächlich zweimal die 2 Stunden zu knacken. Einlauf laut Zieluhr 1 Stunde 59 Minuten 59 und laut meiner Stoppuhr und offiziellem Ergebnis habe ich für die 21,1 km 1 Stunde 58 Minuten und 34,1 Seunden gebraucht.

 

Ziel erreicht - in einer Zeit, die für mich absolut ok ist, keine grösseren körperlichen Probleme... also alles top gelaufn für mich ...

 

Nun muss ich erst mal die Muskeln lockern und eine Woche ganz relaxed machen, dait ich ab nächster Woche wieder einigermaßen normal trainieren kann...

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die letzten Tage vor dem halben Marathon  Verfasst: Freitag, den 11. April 2008 20:27

sind eigentlich die schlimmsten... Training letzte Woche wurde nochmal hochgeschraubt und seit anfang der Woche auf ein Minimum reduziert um den Körper zu entspannen...

 

Morgen wird es einen lockeren Dauerlau über 30 minuten geben und dann ist es soweit am Sonntag muss ich ran...

 

Sankt Wendel sonntag morgens um 10 Uhr beginnt die halbe Distanz... Körpergefühl ist soweit ganz gut,allerdings gehe ich davon aus,daß die 2 Stunden Marke nur schwer zu knacken sein wird: Wetter soll nicht so berauschend werden,ber man muss einfach abwarten wie ich mich am Sonntag fühle... Vielleicht werde ich mein Ziel am Sonntag für mich neu formulieren müssen. Wichtig ist einfach nur eins durchlaufen und ein gutes Gefühl haben... Zeit soll zweitrangig sein..

 

Am Sonntag werde ich euch dann Bericht erstatten...

 

 

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Leichter Dauerlauf (9km)  Verfasst: Dienstag, den 01. April 2008 19:29

Heute habe ich lediglich einen leichten Dauerlauf absolviert. In 54 Minuten knapp 9 km bei einem durchschnittlichem Puls von 141. Tja so leicht scheint er dann wohl doch nicht gewesen zu sein.... Naja liegt halt an den Steigerungen die ich mit reingepackt habe. 3 Stück á eine Minute um einfach mal zwischenzeitlich den Puls hochzujagen und dann schnellstmöglich wieder runterzubringen. Naj mit Anzahl der Steigerungen wird es dann doch immer länger, aber hat sich gelohnt... Kopf ist frei, ich fühle mich frisch, die Beine tun kein bißchen weh,auch wenn ich nach dem long Jog von Sonntag damit gerechnet hätte, aber scheine ich doch gut weggesteckt zu haben.... Nun ja harren wir der Dinge am Donnerstag werde ich einen rugugen Dauerlauf machen und am Samstag noch mal einen langen Lauf über 2 Stunden....
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Zwischenfazit  Verfasst: Montag, den 31. März 2008 16:12

Eins kann ich auf jeden Fall sagen, nur durch das Laufen und auch geringfügiges Umstellen der Ernährung, habe ich es seit ANfang des Jahres geschafft immerhin um die 10 kg abzuspecken... Also fehlt nicht mehr viel bis zu den erwünschten 80 kg im Oktober Bis auf die Zeiten bin ich eigentlich soweit ganz zufireden... Hätte nie gedacht,daß der Leistungsunterschied Sommer/Winter doch so gravierend ist... aber was soll es? Hauptsache es macht Spaß, ich nehme ab und mir geht es gut dabei...
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Long Jog  Verfasst: Montag, den 31. März 2008 16:01

Long Jog eigentlich das wichtigste für die Halbmarathon- oder Marathonvorbereitung. Beim Long Jog läuft man lange Zeit in einem relativ langsamen Tempo. Für mich heißt das knapp 19 km in 2 Stunden 15 Minuten. Pulsfrequenz lag bei durchschnittlich 132 und somit im absoluten Soll (Soll war zwischen 125 und 135). Bei herrlichem Frühlingswetter bin ich losgelaufen und habe versucht eine möglichst lange Asphaltstrecke zu laufen. Einfach herrlich wenn man so den Sonnenschein genießen kann. Mit genommen hatte ich selbstverständlich meinen Trinkgurt mit 6 + 125 isotonisches Getränk. War bei den Teamperaturen auch sehr wichtig. Gut daß ich meine Laufjacke angezogen hatte,denn der Wind hat teilweise doch ganz schön geblasen, natürlich (subjektiv gesehen) immer von vorne oder der Seite, nie von hinten. Und einen kleinen Berg musste ich natürlich auch mit rein nehmen, denke mal der hatte eine Steigung zwischen 7-9 Prozent. Endlich habe ich aber wieder mal das sogenannte Läufer's High erlebt. Hoffe mit einem weiteren Long Jog am nächsten Wochenende habe ich meine Beine auf den Halbmarathon gut vorbereitet. Auf jeden Fall habe ich mich jetzt noch mal an die Tücken einer ähnlich langen Strecke erinnert. Denke diesmal bin ich auf den Mann mit dem Hammer zumindestens mental besser vorbereitet. Letzten Endes gilt für Sonntag in einer Woche Durchlaufen ist alles oder der Weg ist das Ziel. Ob dann eine Verbesserung meiner Bestzeit dazukommt wird man sehen.
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